Aborigines

Leben, Kunst, Religion und Kultur der australischen Ureinwohner heute und in der Vergangenheit

Die Ureinwohner Australiens heißen Aborigines (latein: ab origine= ursprünglich). Vermutlich siedelten sie von Indonesien auf den australischen Kontinent, zu einer Zeit in der durch einen abgesunkenen Meeresspiegel eine Landzunge zwischen den beiden Inseln bestand. Die genaue Zeit der Besiedelung ist umstritten, man nimmt an, dass die Übersiedlung vor 40.000 bis 60.000 Jahren stattgefunden hat. Die Aborigines lebten zu meist als Nomadenvölker vornehmlich an der von ihnen favorisierten Ostküste, aber auch das trockene Landesinnere war besiedelt. Mit der Ankunft der ersten weißen Siedler Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Ureinwohner enteignet, versklavt und vertrieben. Zudem kamen viele Aborigines durch eingeschleppte Krankheiten wie Influenza oder bei der Pockenepidemie (siehe Pocken) 1789 ums Leben.

Heute gib es nur noch wenige Gebiete in denen Aborigines auf traditionelle Weise leben, die Meisten der rund 450.000 Ureinwohner sind an die modernen Lebensumstände angepasst. Die Vermarktung ihrer traditionellen Kunst wird jedoch gerade wegen des Tourismus weiter vorangetrieben. Als charakteristisch für die Kunst und Kultur Australiens gelten das Didgeridooo, Bommerangs, bunte Malereien und Plastiken. Die Religion der Ureinwohner beruht auf dem Glauben an die Traumzeit (englisch: dreamtime). Sie glauben, dass das Land zu dieser Traumzeit von einem oder mehreren höheren Wesen erschaffen worden ist. Während der Kolonisierung versuchten die weißen Siedler den Ureinwohnern den christlichen Glauben aufzuzwingen.

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weiterführende Links

» Traumzeit
www.traumzeit-legenden.de

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Dieser Eintrag wurde am 11.03.2010 um 13:41 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.