Adipositas

Ursachen, Definition und Behandlungsmöglichkeiten

Adipositas, auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt, bezeichnet eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts. Die Berechnungsgrundlage bietet hierbei der Body-Mass-Index (BMI). Übergewicht liegt vor bei einem BMI über 25, adipös ist man ab einem BMI von 30. Übergewicht und Fettleibigkeit entstehen, wenn auf lange Sicht die tägliche Kalorienzufuhr den Energieverbrauch übersteigt. Dann lagert das überschüssige Fett in Fettzellen ein. Das Übergewicht kann massive negative Konsequenzen nach sich ziehen und Verursacher verschiedenster Krankheiten (z.B. Diabetes) sein. Die Ursachen für Adipositas können schon in den Genen bedingt sein (familiäre Disposition), aber auch ein „moderner“ Lebensstil, der von zu wenig Bewegung gekennzeichnet ist, kann zu Übergewicht führen. Essstörungen, endokrine Erkrankungen, Medikamente und viele andere Gründe können weiterhin Adipositas verursachen. So vielfältige wie die Ursachen sind, so verschieden sind auch die Therapieansätze. Die Palette reicht von Ernährungsumstellungen über Magenverkleinerungen und sportlichen Aktivitäten bis hin zu therapeutischen Maßnahmen für psychisch bedingtes Übergewicht. Insgesamt schätzt man, dass auf der Welt 300 Millionen Menschen von Adipositas betroffen sind. In Deutschland sind rund ein Drittel der Einwohner adipös, ebenso wie in den USA.

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weiterführende Links

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Dieser Eintrag wurde am 10.02.2010 um 10:36 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.