Asienkrise
Die Asienkrise 1997
Mit der Asienkrise ist im Allgemeinen die Finanz-, Wirtschafts,- und Währungskrise in Südostasien gemeint. Anfang 1997 begann die Krise in Thailand und breitete sich dann auf mehrere asiatische Staaten aus. Am stärksten betroffen waren Indonesien, Südkorea und Thailand. Größtenteils unberührt blieben die Volksregion China und Taiwan. Im zweiten Halbjahr 1997 führte sie zu einem beinahe Zusammenbruch des gesamten Bankwesens in der Region Südostasiens. Aufgekommen war die Krise durch den massiven Verkauf von Aktien durch ausländischen Spekulanten. Die ausländischen Investoren hatten mit einem weiterhin großen Wirtschaftswachstum wie im Vorjahr gerechnet, als sich dies nicht abzeichnete kam es zu einem Massenverkauf und somit zu einem Einbruch auf dem Aktienmarkt. Innerhalb weniger Tage stürzten die Währungen in die Tiefe. Zur Bekämpfung ordnete der Internationale Währungsfonds in allen betroffenen Ländern eine generelle Strukturreform an. Im zweiten Halbjahr 1998 machten sich die verordneten rigiden Sparkurse bemerkbar und die Märke Südostasiens begannen sich wieder zu erholen. Die Kosteneinsparungen hatten jedoch massive Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, so mussten in Indonesien zum Beispiel sechs Millionen Schüler ihre Ausbildung aufgeben,
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