Asteroiden

Asteroiden sind kleine, planetenähnliche Körper. Sie werden auch Kleinplaneten oder Planetoiden genannt. In der Mehrzahl bewegen sie sich zwischen den Mars- und Jupiterbahnen um die Sonne. Asteroiden sind so klein, das sie in herkömmlichen Teleskopen, ähnlich den Sternen, nur punktförmig erscheinen. Ihre Herkunft ist umstritten. Man nimmt an, es handelt sich um Kleinkörper aus der Entstehungszeit des Planetensystems, welche sich nicht zu größeren Objekten zusammenfügen konnten.

Ihre Oberflächen bestehen aus unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen. Die meisten Asteroiden besitzen eine dunkle, kohlenstoffhaltige Oberfläche. Hellere Strukturen weisen auf Silikat hin. Der heutige Stand der Wissenschaft verzeichnet etwa 338 000 bekannte Asteroiden. Die überwiegende Zahl besitzt einen Durchmesser von weniger als 100 Kilometern.

Der erste Asteroid wurde 1801 in der Sternwarte von Palermo ausgemacht. Sein Entdecker, Guiseppe Piazzi, gab ihm den Namen der Göttin Ceres. Sind die genauen Bahnen der Asteroiden berechnet, erhalten sie, neben der Namensbezeichnung, eine Nummer, zum Beispiel 3Juno oder 17744Jodiefoster.

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Dieser Eintrag wurde am 30.06.2008 um 13:00 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.