Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Das Bruttoinlandsprodukt, auch BIP abgekürzt, bezeichnet den Wert von allen Gütern und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen in einem Jahr erwirtschaftet worden sind. Hierbei werden die Leistungen von Ausländern, die im Inland arbeiten berücksichtigt, nicht aber die Leistungen von Deutschen im Ausland. Das BIP wird herangezogen, um sich ein Bild vom Wohlstand einer Volkswirtschaft eines Landes zu machen, früher zogen Wirtschaftsstatistiker hierfür noch das Bruttosozialprodukt zu Rate. Das Bruttoinlandsprodukt ist damit die wichtigste Größe der volkswirtschaftschaftlichen Gesamtrechnung. In Deutschland wird das BIP vom Statistischen Bundesamt berechnet. Das BIP pro Kopf lag im Jahr 2008 bei rund 45 000 US-Dollarn, damit belegte Deutschland den 19. Rang. Afrika ist der Kontinent mit dem niedrigsten Bruttoinlandsprodukt. Das BIP lässt streng genommen keinen Rückschluss auf Lebensqualität oder Wohlstand der Einwohner eines Landes zu, so lag Luxemburg (113 000 US-Dollar pro Kopf) im Jahr 2008 zum Beispiel auf Rang eins der Liste der Länder mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt gefolgt von Norwegen und Katar.

War dieser Eintrag hilfreich? Ja / Nein

ähnliche Einträge

» Betrieb
» Betriebswirtschaft
» Bruttosozialprodukt (BSP)
» CMA.de
» Deckungsbeitrag
» Dienstleistung
» Finanzkrise
» Gut
» Handel
» Handelsregister.de
» Handwerk
» HBW.de
» Industrie
» Lohmann Ruchti Effekt
» Monopol

Dieser Eintrag wurde am 13.08.2009 um 11:56 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.