Buddhismus

Der Buddhismus ist eine der größten Weltreligionen und eine weitreichende Lehrtradition in einem. Weltweit hat der Buddhismus etwa 500 Millionen Anhänger, die meisten davon in Indien, China, Bhutan, Japan, Kambodscha, der Mongolei, Sri Lanka und Vietnam.

Seinen Ursprung findet der Buddhismus in einem Menschen, Siddhartha Gautama, genannt Buddha. Siddhartha Gautama lebte im 6. Jahrhundert vor Christus in Nordindien.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Weltreligionen sah sich Buddha nicht als Gott, Heiland oder Erlöser der Menschheit, sondern gab stets zu verstehen, dass er seine Lehre (Dhamma, Dharma) nicht aufgrund einer göttlichen Eingebung, sondern aufgrund eigener, meditativer, Erkenntnisse gewonnen habe.

Ebenfalls gegenläufig zu den meisten anderen Religionen mahnt der Buddhismus seine Anhänger stets zu einer gesunden Skepsis gegenüber allen Dingen. Selbst den Buddhismus selber zu hinterfragen ist, nach Ansicht Siddhartha Gautamas, kein Vergehen. Nur durch das ständige Hinterfragen aller Dinge und eine gesunde Skepsis gegenüber dem geschriebenen Wort kann der Mensch, nach seiner Ansicht, die Erleuchtung erlangen.

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Dieser Eintrag wurde am 17.02.2009 um 14:14 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.