Chemie
Die Lehre vom Verhalten, dem Aufbau und der Umwandlung der Stoffe wird als Chemie bezeichnet. Besonders berücksichtigt werden dabei, die in diesen Situationen geltenden Gesetzmäßigkeiten. Vorgänger der Chemie war die Alchemie. In der uns bekannten Form, entstand die Chemie im 17. und 18.Jahrhundert im Zuge der Ergebnisauswertung, und der sich in dieser Zeit stärker durchsetzenden Form des rationalen Schlussfolgerns. Das Wort Chemie stammt aus dem Griechischen und bezeichnete die Kunst der Metallgießerei.
Die Eigenschaften der Elemente sind Untersuchungsgegenstand dieser Wissenschaft . Welche Verbindungen können unter welchen Umständen eingegangen werden? Welche Resultate entstehen, wenn mögliche Umwandlungen vollzogen werden? Welche Eigenschaften wird ein Stoff nach einer Zusammenführung mit einem anderen Stoff haben? Diese Fragen beschäftigen Chemiker und leiten ihren Prozess der Erkenntnisgewinnung. Insbesondere Chemische Reaktionen stehen also im Mittelpunkt der Betrachtungen. Stoffveränderungen werden beobachtet und Ergebnisse ausgewertet. Die Veränderungen der Atome , die getrennt und neu gebildet werden, sind wichtigstes Beobachtungsobjekt der Chemie. Die Beschaffenheit ihrer Struktur, und ihrer Reaktion auf Veränderungsprozesse, wird insbesondere untersucht.
Die Lehren dieser Untersuchungen sind oftmals wichtige Bausteine für den Fortschritt in anderen naturwissenschaftlichen Arbeitsgebieten. Vor allem die Biologie und die Medizin sind auf Wissenszuwächse dieses Bereiches angewiesen. Die Herstellung neuer Medikamente kommt schlecht ohne die Informationen der Chemie aus. Insbesondere auch die Physik und die Ingenieurwissenschaften benötigen die in der Chemie gewonnenen Erkenntnisse. Vor allem bei der Fertigung industrieller Produkte kann Wissen aus diesem Bereich ungemein zu einer Optimierung der Produktionskosten beitragen.
Gerade auch in Deutschland ist die chemische Industrie deshalb ein wichtiger Wirtschaftszweig. Ein sehr auf Innovationen angewiesener Bereich der Wirtschaft , der um die 500.000 Beschäftigte zählt. Düngemittel, Kunststoffe , Arzneimittel und Kraft- bzw. Schmierstoffe sind dabei die wichtigsten Produkte der Chemieindustrie in Deutschland.
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