Cheops

Seine große Bekanntheit verdankt Pharao Cheops, der einstige Herrscher der 4. Dynastie (ca. 2553-2530 v. Chr.) vom Nil, seinem mondänen und zugleich geheimnisvollen Bauwerk, der Cheopsyramide bei Gizeh. Aufgrund seiner bis heute wirklich ungeklärten Abstammung väterlicherseits wurde sogar oftmals an seiner königlichen Herkunft gezweifelt. Unumstritten war Hetepheres I seine Mutter, jedoch ob es sich bei dem bisweilen angenommenen Snofru tatsächlich um seinen Vater handelt, ist nicht bewiesen.

Wie alle ehemaligen Herrscher Ägyptens konnte auch Pharao Cheops mehrere Gemahlinen sein Eigen nennen. Dazu gehörten Meritites I., Henutsen und noch einige andere namentlich unbekannte Ehefrauen. Als seine Nachkommen sind sieben Söhne (Kawab, Radjedef, Chepren, Babaef I., Chaefmin, Djedefhor, Chaefchufu I.) sowie vier Töchter (Hetepheres II., Meresanch II., Chamerernebti I., Neferetiabet) erwiesen.

Beeindruckt vom Totenkult im Alten Reich ließ er dann im Laufe seiner Amtszeit die größte Pyramide (230.000 Steine mit einem Gewicht von jeweils circa 2,5 Tonnen) als seine zukünftige Grabstätte errichten. Diese Pyramide wurde, wie zahlreiche andere auch, von Grabräubern geplündert.

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Dieser Eintrag wurde am 24.06.2008 um 14:46 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.