DVD
Seit dem Jahre 1995 hat die Computerwelt einen hochwertigen Datenträger mehr, den sie zur Datenspeicherung verwenden kann. Die DVD kam nämlich genau in diesem Jahr auf den Markt und löste eine kleine Revolution aus. Bisher hatte man als normale Privatperson nur die Möglichkeit auf eine CD zurückzugreifen, und damit standen einem zu diesem Zeitpunkt maximal 650 Mega Byte zur Verfügung. Ein aus unserer heutigen Perspektive beklagenswerter Zustand, der sich zum Glück sehr bald änderte. Vor allem im Bereich der Multimedia und der Videodarstellung ergaben sich nun viele neue Möglichkeiten. Ein Film auf einer DVD konnte nun in 8 Sprachen angeboten werden, da es jetzt möglich war 8 Tonkanäle auf dem Datenträger zu platzieren.
DVD bedeutet Digital Versatile Disc und es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Unter anderem die: DVD – RAM, DVD – RW (wieder beschreibbare DVD), die DVD+R und DVD-R, sowie einige andere Formate. In der Regel wird einer DVD eine Lebensdauer von etwa 10 Jahren zugesprochen. Eine im Vergleich zum früheren Medium für das Abspielen von Filmen, der VHS Video Kassette, enorme Verbesserung der Haltbarkeitserwartung. Neben dem üblichen Kaufen von Filmen auf DVD, bietet dieser Datenträger auch vielfältige andere Möglichkeiten. Jegliche Form von Daten ist auf ihm zu speichern.
Starke Konkurrenz bekam die DVD durch die Blue Ray Disc. Eine sehr ähnliche Form von Datenträger. Zukünftig wird es Filme auch nur noch überwiegend auf diesem Format zu kaufen, und damit auch auszuleihen, geben. Damit solche Filme dann auch abgespielt werden können benötigt man Blue Ray fähige Player, und das DVD Format hat das Nachsehen. Es kann also in langfristiger Perspektive davon ausgegangen werden, dass sie in Zukunft die DVD ersetzen wird.
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