Daytrading

Daytrading bezeichnet eine hochspekulative Art, an der Börse zu handeln und wird auch als Intraday-Trading bezeichnet. Dabei versuchen Spekulanten (Daytrader) von den Preisauschlägen der Aktien und Wertpapiere innerhalb eines Tages, im Extremfall innerhalb von Sekunden, zu profitieren.

Da die Ausschläge sehr gering sein können, werden die Transaktionen oft "leveraged" durchgeführt, das bedeutet mit Fremdkapital in Form von kurzfristigen Krediten als Hebel, um das Volumen und damit den Gewinn zu vergrößern. Ein hohes Volumen ist vor allem wichtig, damit die Transaktionsgebühren, die die Börse erhebt, gedeckt sind. Durch die Kredite entstehen für den Spekulanten Risiken, da er die aufgenommenen Schulden zurückzahlen muss – unabhängig davon, ob die Transaktion erfolgreich war oder nicht. Ein gutes Risikomanagement ist daher enorm wichtig. Ein höheres Risiko bedeutet aber gleichzeitig auch hohe Profitchancen für den Spekulanten.

Der Handel beim Daytrading beschränkt sich nicht nur auf Aktien und Wertpapiere, häufig werden auch Futures, Optionsscheine und Zertifikate innerhalb weniger Minuten gehandelt.

War dieser Eintrag hilfreich? Ja / Nein

ähnliche Einträge

» Future
» Optionsschein
» Wertpapier
» Wertpapierbörse
» Zertifikat

Dieser Eintrag wurde am 21.11.2008 um 15:41 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.