Diabetes mellitus

Symptome des Typ 1 und des Typ 2 der Zuckerkrankheit

Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus betrifft in Deutschland ca. 6 Millionen Menschen, dass sind 7,3 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Es gibt zwei Typen von Diabetes mellitus, Typ 1 und Typ 2. Der Typ 1 Diabetes macht mit drei bis fünf Prozent aller Diabetesfälle den kleineren Teil der Erkrankungen aus. Er entsteht aufgrund einer Störung bzw. Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen. Dadurch kommt es zu einem ansteigen des Zuckerspiegels im Blut. Diese Form der Diabetes wird durch das Zusammenwirken von Vererbung, äußeren Faktoren und einer Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöst. Die Betroffnen müssen sich von außen ständig Insulin zufühen. Meist tritt Typ 1 im Kindes- bis Jugendlichenalter auf.

Der Typ 2 der Diabetes mellitus entwickelt sich dagegen meistens im Alter, betrifft aber zunehmend auch (vor allem übergewichtige) jüngere Personen und sogar Kinder. Er ist mit 90 Prozent, die weitaus häufiger auftretende Form der Diabetes. Die Ursachen liegen hier bei in einer Insulinresistenz und einer Fehlfunktion der insulinbildenden Zellen begründet. Dadurch kann der Zucker im Blut durch das fehlende Insulin nicht mehr ausreichend abgebaut werden und es kommt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Bedingt wird der Diabetis Typ 2 einmal durch eine genetisch, also Veranlagung aber auch durch Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel können die Insulinresistenz weiter verstärken. Daher zielt eine Behandlung auch auf eine Gewichtsreduktion und vermehrte Bewegung ab. Daher ist eine medikamentöse Behandlung oder das Spritzen von Insulin nicht immer nötig.

Bei beiden Typen sind die Symptome gleich. Anzeichen für eine Zuckererkrankung sind häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, vermehrter Durst, Juckreiz, Kopfschmerzen, Übelkeit, Sehstörungen, Muskelkrämpfe und geringer Appetit. Beiden Typen gemeinsam sind auch die Folgeschäden, die auftreten können. Das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Augenerkrankungen mit Erblinden, Nierenversagen und Beinamputationen ist unterschiedlich stark erhöht. Es gilt, je eher eine Zuckerkrankung festgestellt wird, desto seltener und weniger gravierend sind die Folgeschäden.

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Dieser Eintrag wurde am 11.02.2010 um 16:53 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.