Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS)
Die Bindegewebserkrankung EDS ist benannt nach den Dermatologen Edvard Ehlers (1863–1937) und Henri-Alexandre Danlos. Sie führten Anfang des 20. Jahrhunderts Studien auf dem Gebiet durch.
Die Krankheit beschreibt genetische Bindegewebserkrankungen, die charakterisiert sind durch eine Hohe Elastizität der Haut und deren ungewöhnliche Zerreißbarkeit. Es gibt sechs verschiedene Typen des Ehlers-Danlos-Syndroms, die unterschieden werden. Bei einigen ist die Zerreißbarkeit bzw. generell die Beteilitung der Haut weniger ausgeprägt als bei anderen, allen gemeinsam ist eine Überbeweglichkeit der Gelenke. Die Ursachen für die Symptome liegen in der fehlenden oder mangelhaften Ausbildung von Kollagenvernetzungen. Zur weiteren Symptomatik zählen die Skoliose (eine Seitverbiegung der Wirbelsäule), ein Mitralklappenprolaps (meist nicht bedeutsame Veränderung am Herzen), Aortenaneurismen oder eine vermehrte Blutungsneigung. Die Erkrankung an EDS kann nur durch eine Hautbiopsie festgestellt werden.
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