Elastomere

Elastomere sind quellbare, nicht schmelzbare und nur sehr schwer lösliche Kunststoffe. Das elastische Verhalten dieser Kunststoffe entsteht durch eine weitmaschige Vernetzung der Makromoleküle. So ist es möglich, dass sich Elastomere bei Druck- oder Zugbeanspruchungen zwar verformen, aber gleich danach wieder in ihre Ausgangsform zurückspringen.

Während die sogenannten konventionellen Elastomere nicht zum Schmelzen gebracht werden können, sind thermoplastischen Elastomere bei bestimmten Temperaturen durchaus verformbar.

Typische Elastomere sind Kunstkautschuk, Neopren, Polyurethan oder Siliconkautschuk wobei grundsätzlich zwischen natürlichem und synthetischem Kautschuk unterschieden werden muss.

Die Bedeutung dieser Kunststoffgruppe in der Industrie ist enorm, wobei Elastomere vor allem als Material für Textilien, Dichtungen, Reifen aller Art sowie Gummiringen verwendet werden. Anders als die Duroplaste können Elastomere aber nicht geschweißt werden, sondern müssen mittels speziellen Klebstoffen gefügt werden.

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Dieser Eintrag wurde am 07.11.2008 um 15:55 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.