Elektronegativität

Als Elektronegativität wird das Maß für die Atomfähigkeit, die Bindungselektronen in einer Bindung chemischer Elemente an sich zu ziehen, bezeichnet. Bestimmt wird die Elektronegativität von dem Atomradius und der Kernladung und gilt als Anhaltspunkt für den Ionenbindungscharakter und die Polarität einer chemischen Bindung. Je mehr sich die Elemente der Bindung in der Elektronegativität unterscheiden, umso höher ist die Polarität der Bindung.

Bei einer hohen Elektronegativität wird von elektronegativen Atomen gesprochen, bei einer niedrigen Elektronegativität von elektropositiven Atomen. Die Elektronegativität steigt von links nach rechts und sinkt von oben nach unten innerhalb einer Periode.

Es existiert keine eindeutige Messmethode der Elektronegativität, weil sie sich ausschließlich auf das Atomverhalten in einer Einfachbindung bezieht. Die Elektronegativität hängt zudem von der Anzahl und der Art der Verbindungsatome ab.

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weiterführende Links

» Berechnung: Elektronegativität
www.chemieseite.de
» mehr zur Elektronegativität
www.u-helmich.de

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Dieser Eintrag wurde am 27.05.2009 um 15:04 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.