Festgeldkonditionen
Vergleich der Festgeldkonditionen im Jahr 2009
Beim Abschluss eines Festgeldkontos ist ein Vergleich der Festgeldkonditionen besonders wichtig. Einmal schaut man sich hierbei die Höhe des Zinssatzes an und andererseits das Auszahlungsintervall. Denn beim Festgeld wird ein Konto für eine bestimmte Laufzeit abgeschlossen, wobei die Zinshöhe des Abschlusstages für die gesamte Laufzeit garantiert wird. Dies bietet zwar auf der einen Seite relative Sicherheit, macht das Konto aber auf der anderen Seite unflexibel, da man während der ganzen Anlagezeit nicht auf das Geld zugreifen kann und in einigen Fällen eine lange Kündigungsfrist in Kauf nehmen muss. Daher ist es wichtig, dass man die bestehenden Angebote vergleich.
Zum einen in Bezug auf die Zinsen, denn diese unterscheiden sich nicht nur von Bank zur Bank, sondern zudem von Tag zu Tag. Denn die Banken richten ihre Höhe der Zinssätze nach dem EURIBOR aus, dem Leitzins der Europäischen Zentralbank. Ein anderes Kriterium ist der Auszahlungsturnus, denn einige Banken zahlen die Zinsen monatlich, andere nur quartalsweise oder in anderen zeitlichen Abständen aus. Dies wirkt sich auf den Zinseszins-Effekt aus. Denn nach einer Auszahlung zählen die ausgezahlten Zinsen zum angelegten Kapital und werden bei der nächsten Zinsauszahlung mit verzinst. Weitere Faktoren der Festgeldkonditionen, die sich auf die Zinshöhe auswirken sind die Laufzeit und der Anlagebetrag. Je länger das Geld angelegt wird und je mehr Geld angelegt wird, desto höher fällt der Zinssatz bei den meisten Banken aus.
Im Jahr 2009 haben sich im Rahmen der Wirtschaftskrise jedoch die Festgeldkonditionen bei fast allen Banken verschlechtert, was auch daran lag, dass die EZB den EURIBOR einige Male gesenkt hat.
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