Französische Revolution
Auslöser und Ursachen der Französischen Revolution
Als die Französische Revolution wird eine Freiheitsbewegung im Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts bezeichnet, welche auf politischer, geistiger und sozialer Ebene tiefgreifende Veränderung herbeiführte und durch die Koalitionskriege auch auf das übrige Europa übergriff.
Auslöser der Französischen Revolution war der Sturm auf die Bastille am 14.07.1789. Deren Fall wurde zum Symbol für den Zusammenbruch des absolutistischen Gesellschaftssystems. Die liberalen und nationalen Grundgedanken der Revolution schufen die wesentlichen Voraussetzungen für die bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.
Die Französische Revolution lässt sich in drei Epochen unterteilen. Zwischen 1789 und 1792 stand die Durchsetzung der bürgerlichen Freiheitsideale im Vordergrund. Die Jahre 1792 bis 1795 werden als "Schreckensherrschaft" bezeichnet. Durch das Pariser Tribunal wurden wahllose Todesurteile an "Volksfeinen" vollstreckt. Schätzungen gehen von 40 000 Getöteten aus. Die Jahre 1796 bis 1799 umfassen die Direktionalzeit. Am 10.11.1799 wird Napoleon, auf Drängen der Armee, zum ersten Konsul gewählt. Dieses Datum gilt als das Ende der Französischen Revolution.
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