GSG9 (Grenzschutzgruppe 9)
GSG9 ist die Abkürzung für Grenzschutzgruppe 9. Die GSG 9 ist eine spezialisierte Antiterrorismuseinheit der deutschen Bundespolizei. Die Rechtsgrundlage für Einsätze dieser Einheit bildet das Bundespolizeigesetz als Teil des Besonderen Verwaltungsrechts.
Ihre Einsätze hat die GSG9 vornehmlich im Bereich der Schwerstkriminalität. Sie ist eine Einheit des Bundes und kann dem Einverständnis der Bundesrepublik vorausgesetzt auch im Ausland eingesetzt werden. Auslöser zur Bildung der GSG9 waren die Olympischen Spiele 1972 in München als während der Spiele ein palästinensisches Terrorkommando israelische Sportler als Geiseln nahm. Beim Eingriff durch normale Polizeikräfte starben alle neun Geiseln, ein Polizeibeamter sowie 5 Terroristen. Der damalige Innenminister Hans Dietrich Genscher beauftragte daraufhin den damaligen Offizier des Bundesgrenzschutzes mit der Aufstellung einer schlagkräftigen Antiterrorismuseinheit.
Die GSG9 besteht seit dem 26. September 1972 und hat mittlerweile bereits mehr als 1.500 Einsätze durchgeführt. Zu den wohl bekanntesten Einsätzen der GSG9 gehören der Einsatz "Operation Feuerzauber" und der Einsatz "Celler Loch".
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