Hanf (Hanfpflanze)
Hanf gehört zu den höchst entwickelten Pflanzenfamilien der Erde und kann in fast allen Klimazonen angebaut werden. Er wird der Pflanzenfamilie der Cannabaceae zugeordnet, zu der unter anderen auch Hopfen gehört. Man unterscheidet bei Hanf je nach Nutzung zwischen Cannabis und Nutzhanf. Cannabis ist die allgemeine Bezeichnung für den Medizinal- oder Rauschhanf, der eine hohe Konzentration an berauschendem THC (Tetrahydrocannabinol) hervorbringt und meist als Droge verwendet wird. Nutzhanf ist wird meist gewerblich genutzt und zur Erzeugung verschiedenster Artikel verwendet, da die Nutzhanf-Pflanzen nur eine sehr geringe THC-Konzentration, dafür aber eine ausgeprägte Faserbildung besitzen.
Hanf ist eine einjährige Pflanze, die eine Höhe von bis zu 7 m erreichen kann. Die Pflanze ist resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten und kommt daher ohne die Zugabe von Pestiziden aus.
Alle Pflanzenteile können zu den verschiedensten Produkten weiterverarbeitet werden. Die Fasern werden zu Kleidung, Papier und Dämmstoffen verarbeitet, aus den Samen gewinnt man ein hochwertiges Öl, das sowohl als Nahrungsmittel, als auch in der Medizin bei der Behandlung von Neurodermitis und Allergien verwendet wird.
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