Heinrich Heine
Biographie des Dichters, die Harzreise und der Weg zu seinem Werk „Deutschland. Ein Wintermärchen“
Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf geboren. Er muss als einer der wichtigsten deutschen Dichter und Journalisten bezeichnet werden. Als letzter Dichter der Romantik wird er oftmals gleichzeitig auch als ihr Überwinder bezeichnet. Er war dafür verantwortlich, dass die Alltagssprache lyrikfähig wurde und er verhalf dem Feuilleton und dem Reisebericht zu einer eigenen Kunstform. Darüber hinaus schaffte er es der deutschen Sprache eine ungeahnte Leichtigkeit zu verleihen. Kaum ein anderer Dichter wurde bis in die heutige Zeit hinein so oft übersetzt und vertont. Trotz seines lyrischen Wirkens galt er immer auch als politisch engagierter und kritischer Journalist. Ebenso war er vor allem auch Satiriker, Polemiker und Essayist. Ob seiner politischen Einstellung und seiner jüdische Herkunft wurde Heine oftmals angefeindet. Diese Ausgrenzung drängte ihn zeitlebens in eine Außenseiterrolle die sein Werk und sein Leben stark prägten.
Im Zeitraum von 1807 bis 1814 besuchte Heinrich Heine die katholische Handelsschule in Düsseldorf und außerdem das katholische Lyzeum. Im Anschluss daran begann er eine Banklehre in Frankfurt am Main. Selbige setzte er bei seinem Onkel in Hamburg fort. Schon zu dieser Zeit zog er es aber eigentlich vor Gedichte zu schreiben. 1818 richtete ihm sein Onkel in Hamburg ein Kommissionsgeschäft für englische Tuche ein. Mit diesem Geschäft ging Heine innerhalb eines Jahres Bankrott und so wurde ihm in den Jahren 1819/1820 auch noch ein Jurastudium finanziert. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Göttingen und Berlin begibt sich Heine 1825 auf eine Reise in den Harz. Nach einem Zusammentreffen mit Goethe in Weimar entsteht die „Harzreise“. Im Jahr 1825 ließ sich Heine taufen und trat auf diesem Wege dem evangelisch-lutherischen Glauben bei. Im selben Jahr besteht er sein juristisches Examen und promoviert. Genau zu dieser Zeit entwickeln sich die ersten Verlagsbeziehungen. Heine reist weiterhin viel und begibt sich auf den Weg nach England. Das Buch der Lieder wird veröffentlicht und Heine zieht 1828 nach München. Dort arbeitet er zeitweise als Redakteur. In den folgenden Jahren hält sich Heine insbesondere in Hamburg, Berlin, Potsdam und Helgoland auf. Irgendwann siedelt er schließlich nach Paris über. Er arbeitet dort bei der Allgemeinen Zeitung und lernt Leute wie Balzac, Chopin, Dumas und Victor Hugo kennen. 1935 werden die Werke von Heine in Deutschland verboten. Die französische Regierung gewährt ihm jedoch eine Pension und so kann er weiter arbeiten. 1841 heiratet Heine in Saint-Sulpice. 1844 erscheint in den Neuen Gedichten "Deutschland. Ein Wintermärchen". Im Jahr 1856 stirbt Heinrich Heine an einem Krebsleiden und wird auf dem Montmartre Friedhof in Paris beigesetzt.
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