Honigbiene (Biene)

Die Honigbiene (lat. Apis mellifera) ist ein zur Überfamilie der Bienen und Wespen gehörendes Insekt. Es wird angenommen, dass Bienen seit 100 Millionen Jahren die Erde bewohnt und somit eins ihrer ältesten Tiere ist. Die Honigbiene hat einen Kopf mit Augen und Fühler, ein Mittelteil (Brust), ein schwarzgelbes Hinterleib mit einem Stachel, zwei durchsichtige Flügel und sechs Beine.

Ursprüngliche Heimat der Honigbiene ist Südostasien, wo sie der Mensch erstmals als Honighersteller gezüchtet hat. Ihre Hauptnahrung ist der Blütennektar. Da beim Anflug der Blüten deren Blütenpollen an ihre Körperhärchen haften bleiben, erledigt sie außerdem das Befruchten der Pflanzen. Zumal sie die Blüten der Obstbäume ebenso befruchtet, verdankt der Mensch ihr auch das Obst. Arbeitsam und intelligent ist die Biene ein Wunderwerk der Natur.

Anders als Wildbienen leben Honigbienen nie allein, sondern in einem so genannten Bienenstaat. Der aus bis zu 80.000 Bienen bestehende Bienenstaat ist sehr streng hierarchisch organisiert. An seiner Spitze steht seine bis zu 20 Millimeter große Bienenkönigin, die für Nachwuchs sorgt, indem sie täglich circa 1.500 Eier legt. Ihr unterstehen die bis zu 15 Millimeter großen Arbeiterinnen, die steril sind und keine Eier legen. Dazu gehören schließlich die Drohnen, die männlichen Bienen, die mit bis zu 18 Millimeter kleiner als die Bienenkönigin und größer als die Arbeiterinnen sind. Sie haben lediglich die Aufgabe, sich mit der Bienenkönigin zu paaren. Die Bienenkönigin lebt bis zu fünf Jahre, eine Arbeiterin zwischen einem und sechs Monaten und eine Drohne nur einige Wochen.

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Dieser Eintrag wurde am 15.07.2008 um 16:02 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.