Ionische Bindung

Ionen- Atombindungen der Ionengitter mit Hilfe elektrostatischer Anziehungskraft

Die ionische Bindung wird auch als Ionenbindung bezeichnet und ist eine chemische Bindung, welche aus der elektrostatischen Anziehungskraft negativ und positiv geladener Ionen resultiert.

Erstmals wurde die ionische Bindung 1916 von Walter Kossel definiert. Von einem 50 Prozent partiell ionischen Charakter spricht man ab einer Elektronegativitäts-Differenz von 1,7. Ist die Differenz größer liegt eine ionische Bindung vor. Wenn sie kleiner als 1,7 ist handelt es sich um polare und überwiegend kovalente Bindungen. Eine Ionenbindung kommt immer dann zustande, wenn sich Elemente die links im Periodensystem und Elemente die rechts im Periodensystem stehen verbinden. Als klassisches Beispiel für eine Ionenbindung kann Natriumchlorid gesehen werden. Ein weiteres Beispiel ist Cäsiumfluorid.

Als charakteristische Merkmale von Verbindungen mit Ionenbindung können ein hoher Siede- und Schmelzpunkt gesehen werden. Darüber hinaus eine stromleitende Fähigkeit in einer Lösung oder in der Schmelze. Es kommt außerdem zu einer Kristallbindung als Feststoff und Ionenkristalle sind oftmals farblos.

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Dieser Eintrag wurde am 27.05.2009 um 14:28 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.