Isaac Newton
Der im siebzehnten Jahrhundert lebende Sir Isaac Newton war ein interdisziplinärer Wissenschaftler, Philosoph und Verwaltungsbeamter. Große Berühmtheit und Anerkennung erhielt er für seine "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica", in der er die Wichtigkeit der Gravitation für die Physik behandelte und damit nachfolgende mechanische Erfindungen maßgeblich beeinflusste. Auch auf den Gebieten der Mathematik erzielte er bedeutende Ergebnisse, die noch in moderner Zeit als Maßstäbe genutzt werden. In der Optik arbeitete er am Spektrum des Lichts, also der Aufteilung des Lichts in die Spektralfarben, wie sie zum Beispiel bei einem Regenbogen zu sehen sind.
Newton wurde eine schwierige Psyche nachgesagt, die er sich in der Zeit aneignete, als er von seiner Mutter getrennt lebte. 1665 beendete er sein Studium und kehrte im Alter von 23 Jahren in sein Elternhaus zurück. Hier begann er mit seinen ersten Forschungen zu den bereits genannten Themen und legte schon früh bedeutende Grundsteine für die weitere Ausarbeitungen dazu. Zwei Jahre nach seinem Abschluss wurde er zum Gelehrten des Trinity Colleges in Cambridge, während er weiter an seinen Theorien arbeitete. Intensiv von der Theologie geprägt, entwickelte er in den folgenden Jahrzehnten ein Spiegelteleskop und brachte einige Manuskripte und Werke heraus. Nach einem Nervenzusammenbruch, verband ihn um die Jahrhundertwende eine tiefe Freundschaft zum englischen Philosophen John Locke, der ihm, nach einem Jahr als Mitglied des Parlamentes und einem erneuten Zusammenbruch, zur Seite stand.
Als unverheirateter Mann, starb Sir Isaac Newton im Jahr 1727 in Kensington, einem Stadtteil von London und gilt noch heute, als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten.
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