Italien

Italien ist ein Staat in Europa dessen Territorium überwiegend auf der vom Mittelmeer umgebenen Apenninenhalbinsel liegt. Die Hauptstadt von Italien ist Rom. Rom war auch die Hauptstadt des Römischen Reiches, welches sich zur Zeit der Antike vor allem auf dem heutigen Gebiet von Italien konzentrierte.

Italien grenzt an die Staaten Österreich, Schweiz, Slowenien, Frankreich und Kroatien. Das Staatsgebiet hat die Form eines Stiefels und liegt auf einer Halbinsel. Entlang seiner Längsachse wird Italien von den Apenninen durchzogen. Im nördlichen Teil befindet sich ein Teil der Alpen. Sizilien und Sardinien sind die zu Italien gehörenden Inseln im Mittelmeer. Drei der bekanntesten Vulkane Europas befinden sich in Italien: der Vesuv, der Ätna und der Stromboli.

Mit einer Einwohnerzahl von circa 60 Millionen liegt das Land auf Platz 23 der Weltrangliste. In Europa sind nur noch Deutschland, Frankreich und Großbritannien größer. Die Staatsform ist die einer parlamentarischen Demokratie und die Amtssprache ist Italienisch. Neben der Amtssprache gibt es aber auch regionale Sprachen wie: Französisch, Deutsch, Ladinisch und Slowenisch.

Der italienische Staat ist noch nicht sehr alt und trotzdem sind die Italiener alles andere als ein junges Volk. Als Nachfahren der Römer ist die Geschichte Italiens lang. Zur Zeit des Römischen Reiches war Italien europäisches Zentrum der Kultur. Nach dem Untergang des Römischen Reiches herrschten kurzzeitig die Goten in Italien. Daran anschließend eroberten die Langobarden das Land. Die Franken unter Karl dem Großen dominierten die Geschichte im 8. und 9. Jahrhundert. Im Anschluss daran entwickelte sich das Königreich Italien welches seit Otto dem Großen überwiegend zum Heiligen Römischen Reich gehörte. Vor allen Dingen die Städte in Norditalien konnten sich zu dieser Zeit zunehmend emanzipieren und ihren Einfluss über das Umland ausdehnen.

Im Zuge der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 kam es zur Verlagerung der Handelsrouten vom Mittelmeer in Richtung Atlantik. Italien verlor mehr und mehr an wirtschaftlicher Bedeutung. Spanien, Portugal und die deutschen Habsburger gewannen an wirtschaftlicher Macht und kämpften Ende des 15. Jahrhunderts um Italien. Im Bereich Kunst und Wissenschaft blieb Italien jedoch auch zu dieser Zeit von großer Bedeutung.

1802 entstand die Italienische Republik, deren Oberhaupt Napoleon I. wurde. Der Wunsch nach eigener Herrschaft wurde im Laufe der Jahre immer lauter und so entstand schließlich das Königreich Italien. Florenz wurde 1865 erste Hauptstadt. 1870 gewann Italien Rom, im Deutsch-Französischen Krieg zurück und machte die Stadt zur Hauptstadt. Von nun an befand sich Italien im Drei-Bund mit Deutschland und Österreich-Ungarn. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war Italien zunächst neutral, kündigte dann jedoch den Drei-Bund und kämpfte gegen Deutschland. Im Zuge einer tiefen Krise nach dem Ersten Weltkrieg konnte sich das faschistische Systems Mussolinis in Italien etablieren. Nach der Niederlage an der Seite Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wurde Italien 1948 eine demokratische Republik.

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Dieser Eintrag wurde am 18.02.2009 um 23:48 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.