Jadebusen

Der Jadebusen ist eine Meeresbucht mit einer Größe von etwa 190 km². Der Jadebusen liegt zwischen der Wesermündung und der Emsmündung. Über das Jadefahrwasser ist der Jadebusen mit der Nordsee verbunden. Der Name stammt von dem Fluss Jade.

Ein großer Teil des Jadebusens war ursprünglich Moorlandschaft. Der Jadebusen gehört zu den Buchten, welche im Mittelalter durch viele Sturmfluten einbrachen. Mit der Julianenflut am 17. Februar 1164 setzte vermutlich die Entwicklung des Jadebusens ein. Dieser Flut vielen ca. 20.000 Menschen zum Opfer. Durch weitere Sturmfluten wurde der Jadebusen vergrößert. Der Durchbruch zur Weser entstand durch die Clemensflut am 23. November 1334. Die größte Veränderung entstand allerdings durch die Antoni-Flut vom 16. Januar 1511. Sein westlicher Ausläufer, das "Schwarze Brack", erstreckte sich weit ins Landesinnere.

Häfen im Bereich des heutigen Neustadtgödens und Friedeburg entstanden in dieser Epoche. Das Schwarze Brack als Teil des Jadebusens wurde durch die Eindeichung am Ellenser Damm zurückgewonnen. Europas größtes Salzwasserhochmoor befindet sich am südöstlichen Jadebusen.

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Dieser Eintrag wurde am 08.04.2009 um 14:37 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.