Jakobiner

Jakobinerherrschaft während der Französischen Revolution, Ziele der Jakobiner und wechselnde Anerkennung bei den Sansculotten

Die Mitglieder des wichtigsten politischen Klubs während der Zeit der Französischen Revolution werden als Jakobiner bezeichnet. Der Name Jakobiner leitet sich von ihrem Versammlungsort ab, dem Dominikanerkloster Saint-Jacques in Paris. Während der Zeit der Französischen Revolution sprach man auch von der Jakobinerherrschaft. Außerdem ist der Name Robespierre eng mit den Jakobinern verbunden.

Die Ziele der Jakobiner waren vor allem im Bereich der Durchsetzung demokratischer und sozialer Recht zu finden. Diese Rechte sollten vor allem dem Wohl der breiten Masse und der Bevölkerung im Allgemeinen dienen. Zu ihren Hauptzielen gehörte die Schaffung einer Republik. Im Jahr 1893 wurde von ihnen deshalb eine Verfassung verabschiedet die unter anderem soziale Rechte auf Bildung und Arbeit definierte.

In Folge ihrer besseren Organisation, im Gegensatz zu anderen politischen Gruppierungen, gewannen sie schnell an Sympathie in der Bevölkerung. Die Mehrzahl der einfachen Bevölkerung, auch Sansculotten genannt, sprach sich für sie aus. Diese Sympathie verloren die Jakobiner in der Folgezeit jedoch durch die Vielzahl der Hinrichtungen, die im Auftrag Robespierres durchgeführt wurden. Dieser wollte als Vorsitzender des Wohlfahrtsausschusses eine Gegenrevolution verhindern und ließ deshalb massenweise Menschen töten. Im Zuge dessen wurden nicht nur Revolutionsgegner und Girondisten hingerichtet, mehr und mehr richteten sich die Maßnahmen auch gegen ehemalige Wegbegleiter.

War dieser Eintrag hilfreich? Ja / Nein

ähnliche Einträge

» Citroen.de
» Danton
» Frankreich
» Französische Revolution
» Genfer See
» Georg Büchner
» Girondisten
» Napoleon Bonaparte
» Novemberrevolution
» Paris
» Robespierre
» Vormärz
» Wohlfahrtsausschuss

Dieser Eintrag wurde am 24.04.2009 um 16:21 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.