Kanada

Die Hauptstadt und die Sehenswürdigkeiten bewegen viele zum Auswandern nach Kanada

Kanada ist der nördlichste Staat Nordamerikas und die einzige Landesgrenze ist im Süden und im Nordwesten. Dort grenzt Kanada an die Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Größe von 9,98 Millionen Quadratkilometern ist Kanada der flächenmäßg zweitgrößte Staat der Welt, übertroffen nur noch von Russland. Nachdem Kanada vor rund 12.000 Jahren von den Indianern besiedelt worden ist, begann um 1600 die Kolonialisierung, die dazu geführt hat, dass das Land noch heute sprachlich in zwei Hälften getrennt ist. Als Amtssprache sind Englisch und Französisch 1969 im Amtssprachengesestz und 1982 von der Kanadischen Charta der Rechte und Freiheiten festgesetzt worden. Damit ist gesichert, dass beide Sprachen als gleichberechtigt angesehen werden und eine Ausbildung in beiden Sprachen garantiert werden muss.

Wahrscheinlich hat Königin Victoria 1857 deswegen Ottawa als Hauptstadt festgelegt, weil es genau zwischen dem östlichen frankophonen und dem westlichen anglophonen Gebiet liegt. Der Einfluss der Engländer ist jedoch deswegen größer, weil die Kolonialmacht Frankreich 1763 seine Kolonie an Großbritannien abtrat. Das Land ist mittlerweile zwar gesetzlich unabhängig und alle verfassungsrechtlichen Bindungen an das Vereinigte Königreich wurden aufgehoben, dennoch ist Königin Elizabeth II Staatoberhaupt. Sie wird jedoch durch einen Generalgouverneur vertreten. Mit einer Einwohnerzahl von rund 33 Millionen kommen auf jeden Quadratkilometer nur 3,2 Einwohner. Im Norden sind weiter Teile auf Grund der Kälte nahezu unbesiedelt. Kanada ist jedoch gerade für Deutsche ein beliebtes Auswanderungsziel.

Das Klima in Kanada ist auf Grund der enormen größe sehr unterschiedlich und deckt mehrere Klimazonen ab. Im Norden herrscht Polarklima, während in den südlicheren Teilen sogar gemäßigtes Klima vorzufinden ist. Den Großteil bestimmt jedoch das boreale Klima mit langen kalten Wintern und kurzen warmen Sommern. Im Westen grenzt Kanada an den US-Bundesstaat Alaska, hier findet man maritimes Wetter vor mit einem enorm hohen Regenaufkommen. Wirtschaftlich gesehen gehört Kanada zu den wohlhabendsten Länder der Erde. Dies unter anderem auch auf Grund des Tourismus, denn statt zahlreicher bekannter Sehenswürdigkeiten, ist die Natur, die Ruhe und die Weitläufigkeit des Landes selbst sehenswert. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2007 bei gut 43 000 US-Dollarn pro Kopf. Die Ursache hierfür liegt im reichen Vorkommen von natürlichen Ressourcen, darunter zählen unter anderem ein riesige Erdölreserven und Nickel. Bei weitem wichtigster Handelspartner sind die USA.

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Dieser Eintrag wurde am 02.03.2010 um 13:28 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.