Kernfusion

Bei einer Kernfusion handelt es sich um die Verschmelzung zweier Atomkerne zu einem neuen Atomkern. Zunächst einmal müssen die elektrischen Abstoßungskräfte (Coulombkräfte) zwischen den gleichnamig geladenen Kernen überwunden werden. Wenn die Kerne nah genug zusammen gebracht sind, kommt die so genannte starke Wechselwirkung ins Spiel und bindet die Kerne aneinander.
Handelt es sich dabei um eine Fusion leichter Kerne, so wird Energie freigesetzt. Die Gesamtmasse der einzelnen leichten Kerne ist größer, als die Masse des Endproduktes. Die frei werdende Energie E entspricht dann dem Verlust an Masse m, nach der von Albert Einstein entwickelten Formel: E=mc².

In unserer Sonne und anderen Sternen fusioniert Wasserstoff zu Helium. In Kernfusionsreaktoren werden Deuterium und Tritium zu Helium verschmolzen.

Im JET-Laboratorium in Großbritannien wurde am 9. November 1991 erstmals Energie aus kontrollierter Kernfusion gewonnen. Allerdings benötigte der Betrieb dieser Anlage mehr Energie, als der Fusionsvorgang erzeugte.

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Dieser Eintrag wurde am 18.02.2009 um 23:48 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.