Kokain

Kokain ist ein weit verbreitetes Rauschmittel, das aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen wird, es gehört zu den Alkaloiden. Die Pflanze wurde bereits von den Indianern als Heilmittel genutzt. Durch Albert Niemann wurde Kokain in den Jahren um 1860 bis 1885 chemisch isoliert. Der Boom der Droge begann im Jahre 1884 durch die Verherrlichung im Aufsatz von Sigmund Freud.

Die Droge wurde in der Medizin eingesetzt, unter anderem als Narkotikum und als Schmerzmittel gegen Kopf- und Zahnschmerzen. Die körperliche Schädigung und Suchtgefahr wurde Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Das Rauschmittel wurde in den zwanziger Jahren in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt und verboten. Kokain ist bis zu 90 Tage nachweisbar, mittels einer Haaranalyse. Die Wirkung der Droge sind Euphorie, Glücksgefühle, Unruhe und kurzfristige Leistungssteigerung. Es hemmt die Wiederaufnahme von Dopamin in den Nervenzellen des Gehirns. Die Langzeitfolgen der Einnahme von Kokain sind die Schädigung der Leber, Herz- sowie Hirninfarkte, Abmagerung, Verzweiflung und Psychosen.

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Dieser Eintrag wurde am 15.07.2008 um 15:45 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.