Konservierungsstoff
Konservierungsstoffe sind Zusatzstoffe, die bei natürlichen und industriell gefertigten Produkten oder bei Lebensmitteln eingesetzt werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Bakterien, Hefen und Schimmelpilze verursachen Verderb und produzieren so für die Gesundheit schädliche Giftstoffe. Die Zusetzung von Konservierungsstoffen macht längere Transportwege und eine lange Lagerung möglich.
Bei Kosmetikprodukten schreibt der Gesetzgeber ein Mindesthaltbarkeitsdatum von mindestens zweieinhalb Jahren vor. Da solche Produkte aber bis zu 80 Prozent aus Wasser bestehen, beträgt ihre Haltbarkeit ohne Zusatz von Konservierungsmitteln nur wenige Wochen.
Die Verwendung von Konservierungsstoffen in Lebensmitteln ist in Deutschland gesetzlich geregelt und schreibt eine Deklaration auf dem jeweiligen Produkt vor. Alle in den EG-Staaten erlaubten Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Säuerungs- und Süßungsmittel sowie Konservierungsstoffe werden mit E-Nummern bezeichnet. Damit kann jeder Zusatzstoff grenzüberschreitend identifiziert werden.
Die wichtigsten Konservierungsstoffe sind Sorbinsäure (E 200), Kaliumsorbat (E 202), Benzoesäure (E 210), Ameisensäure (E 236) und Essigsäure (E 260).
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