Kosmetik
Kosmetik meint Körper- und Schönheitspflege und wird mit verschiedenen Mitteln, den Kosmetika, betrieben. Diese werden meist äußerlich aufgetragen und sollen die jeweils gewünschten Effekte (zum Beispiel Glattheit, jüngeres Aussehen, Bräune) auf Haut, Haare, Nägel oder das allgemeine Wohlbefinden erzielen.
Der Ursprung der Kosmetik findet sich bereits in den frühen Hochkulturen, die Substanzen aus Pflanzen, Kräutern und Bäumen herstellten, um sich zu bemalen oder den Körper von innen zu reinigen. Berühmt ist der 2000 Jahre alte ägyptische Schönheitskult, der von reinigenden Dampfbädern bis zum Schminken der Augen reichte.
Die Kosmetikbranche ist heute eine gut funktionierende Werbemaschinerie. Am bekanntesten sind Produkte zur Pflege der Haut, der Haare und des Gesichts. Kosmetika werden in vier Kategorien unterteilt: Naturkosmetik, synthetische Kosmetik, medizinisch fundierte Kosmetik und Kosmetik für optische Effekte.
Bei der Naturkosmetik handelt es sich um pflanzliche Mixturen, die Pflanzenwirkstoffe sollen verschiedene Effekte auf das Aussehen der Haut haben. Als milde natürliche Kosmetik ist das Risiko nicht ausreichend getesteter synthetischer Substanzen minimiert.
Synthetische Kosmetik und Synthetische Produkte haben eine große Preis und Qualitätsspanne. Typisch für diese Kategorie ist, dass immer neue Wirkstoffe entwickelt und intensiv beworben werden, die sich oft nur durch minimale Veränderungen von ihren Vorgängermodellen unterscheiden.
Die medizinisch fundierte Kosmetik setzt bei wissenschaftlichen Erkenntnissen an und bietet Produkte an, die wirksame Bestandteile in ausreichender Konzentration enthalten. Solche Produkte sind in der Regel in der Apotheke erhältlich.
Die Kosmetik für optische Effekte bietet nur eine vorübergehende, oberflächliche Verschönerung von Haut, Haaren oder Wimpern, durch das Auftragen von Farbe.
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