LSD (Lysergsäurediethylamid)

Lysergsäurediethylamid (LSD) ist eine inzwischen illegale chemisch hergestellte Droge. Sie wird normalerweise auf ein Papierstück aufgetragen und dann gelutscht oder geschluckt. Man kann LSD aber auch mit Wasser verdünnt trinken. Diese Droge verändert das Bewusstsein des Konsumenten dahingehend, dass er ein intensiveres Zeitempfinden, eine deutlichere Wahrnehmung der Umwelt und ein daraus resultierendes Mehrerleben verspürt.

Durch diesen bewusstseinserweiternden Effekt von LSD wurde diese Droge in den 60er Jahren zur beliebtesten Droge der Hippie-Bewegung. Die Nebenwirkungen von LSD sind eine starke psychische Abhängigkeit sowie die Gefahr einer bleibenden geistigen Psychose. Viele Konsumenten erleben auch nach dem Absetzen der Droge noch eine Veränderung ihres Bewusstseins, die so genannten Flashbacks. Auch ist die Unfallgefahr unter LSD-Einfluss größer, da man Dinge sieht und wahrnimmt, die für andere nicht oder nur anders vorhanden sind. Der Einsatz von LSD in der Medizin ist stark umstritten, hat aber bei unansprechbar kranken Menschen und Alkoholabhängigen zu Verbesserungen geführt.

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Dieser Eintrag wurde am 13.05.2008 um 15:54 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.