Mandelentzündung
Ansteckungsgefahr, Symptome und Behandlung von Mandelentzündungen
Bei der akuten Mandelentzündung (Tonsillitis) besteht eine entzündliche Infektion der Gaumenmandeln. Meist sind Bakterien die Erreger, in seltenen Fällen und eher bei Kindern können auch Viren zu einer Mandelentzündung führen.
Charakteristische Symptome sind hierbei Hals- und Schluckbeschwerden, geschwollene Lymphknoten in der Halsgegend und Fieber. Zudem kann es zu einem erhöhten Speichelfluss kommen, dies kann vor allem auf Grund der Schluckbeschwerden unangenehm sein. Des Weiteren kann es beim Schlucken zu unangenehmen Stichen im Ohr kommen.
Eine Mandelentzündung ist ansteckend und wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Zwei bis vier Tage nach der Infektion bricht die Mandelentzündung in der Regel aus, erhöhte Ansteckungsgefahr besteht bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem und bei mangelnder Hygiene.
Zur Behandlung der Mandelentzündung werden Antibiotika gegen die Bakterien eingesetzt. In besonders schweren Fällen, müssen die Mandeln operativ entfernt werden. In den meisten Fällen genügt jedoch die Behandlung der Symptome. Dies kann durch den Einsatz von Hausmittel geschehen. Dies kann einerseits durch das Kühlen des Rachenraums durch zum Beispiel Speiseeis oder durch die Einnahme besonders weicher Nahrungsmittel wie zum Beispiel Brei oder Suppen erfolgen. Zur Senkung des Fiebers können Arzneimittel eingenommen werden aber auch Wadenwickel helfen bei der Temperatursenkung. Des Weiteren ist Bettruhe wichtig, um den Körper zu schonen.
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