Martin Luther King

I have a dream – Lebenslauf und Biographie von Martin Luther King

Martin Luther King ist eine Symbolfigur gegen die Unterdrückung der Afroamerikaner und für die Umsetzung sozialer Gerechtigkeit. Er wurde am 15. Januar 1929 in Boyhood als Sohn einer Lehrerin und eines Baptistenpfarrers geboren. Im Jahr 1948 machte er seinen Abschluss an der Berufsakademie Morehouse College in Atlanta. Im Alter von 17 Jahren wurde er zum Baptistenpfarrer geweiht und begann von nun an mit dem Studium der Theologie an der Universität von Boston. 1953 heiratete King und wurde in der Folgezeit Vater von vier Kindern. Im Jahr 1955 beteiligte er sich erstmal an einem Boykott gegen die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Folge dieser Aktion wurde King festgenommen und inhaftiert. Während dieser Zeit bekam er mehrere Morddrohungen und sein Wohnhaus wurde gesprengt. Der Boykott endete im Jahr 1956 mit dem Beschluss des Obersten Gerichtshofes, dass jegliche Art von Rassentrennung im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel zu unterbleiben habe.

Die Gründung der Southern Christian Leadership Conference war der nächste Schritt seines friedlichen Kampfes. Er hatte den Vorsitz dieser Bewegung und setzte sich unentwegt gegen den Rassenhass ein. Auf seinen Reisen durch Amerika hielt er mehr als 200 öffentliche Reden. Martin Luther King setzte sich intensiv mit dem von Mahatma Gandhi entwickelten Prinzip des friedlichen Widerstandes auseinander. Er traf sich mit John F. Kennedy um die Regierung für die Unterstützung der Ziele der Farbigen zu gewinnen. Diese Unterstützung wurde durch die Regierung Kennedy gewährt. Eine 1963 beginnende Aktion setzte sich für die Registrierung von Schwarzen in den Wählerlisten von Alabama ein. Außerdem ging es erneut um Rassentrennung, bessere Schuldbildung und Wohnungen für Schwarze. Im Zuge dieser gewaltlosen Proteste wurde King mehrmals festgenommen. Ebenfalls im Jahr 1963 führte er den Marsch auf Washington an, in dessen Rahmen er auch die legendäre Rede „I have a dream“ hielt.

Die Ermordung Kennedys 1963 ließ die Fortschritte der Bürgerbewegung kurzzeitig stocken. Beflügelt wurden diese jedoch wieder durch die Verleihung des Friedensnobelpreises im Dezember 1964. Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King in Memphis, Tennessee erschossen.

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Dieser Eintrag wurde am 03.06.2009 um 16:28 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.