Metallische Bindung

Metalle und deren Bindungsarten – Einfluss von Legierungen

Chemische Bindungen die bei Metallen und Legierungen auftreten bezeichnet man als Metallische Bindungen. Metallische Bindungen sind durch das Vorhandensein von frei beweglichen Elektronen im Metallgitter gekennzeichnet. Diese sind in erster Linie für den metallischen Glanz und die Fähigkeit Strom zu leiten verantwortlich.

Da die Außenelektronen von Metallen nur schwach gebunden sind, können sie leicht vom Atom getrennt werden. Es kommt daher zur Bildung eines Gitters aus positiv geladenen Metall-Ionen. Diese werden als Atomrümpfe bezeichnet und tragen die Rumpfladung. Nun sind die abgegebenen Außenelektronen nicht mehr einem einzelnen Atom zugeordnet und können sich frei bewegen. Dies wird als Elektronengas bezeichnet. Es führt zur guten elektrischen Leitfähigkeit des Metalls und fördert außerdem die Wärmeleitung.

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Dieser Eintrag wurde am 05.06.2009 um 16:44 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.