Neurodermitis
Symptome, Therapie und richtige Ernährung bei Neurodermitis
Die im Volksmund als Neurodermitis bekannte Krankheit heißt im Fachjargon atoptisches Ekzem und bezeichnet eine nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung. Die charakteristischen Symptome, die die Krankheit begleiten sind schuppende, rote manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut. Begleitet wird die Krankheit immer von einem starken Juckreiz. Eine weitere Eigenschaft der Krankheit ist zudem, dass sie schubweise verläuft und ein vom Alter abhängiges Erscheinungsbild hat. Eine Heilung der Krankheit gilt bisher noch als nicht möglich. Sie ist aber therapierbar und wird meist mit Cremes, Salben und zum Teil auch mit Medikamenten behandelt. Da die Erkrankung jedoch wie oben beschrieben viele, verschiedene Erscheinungsbilder besitzt, existieren auch zahlreiche, unterschiedliche Behandlungsmethoden. Eine allgemeine Neurodermitisdiät oder eine bestimmte Art und Weise der Ernährung gibt es nicht, es ist nur darauf zu achten, ob zusätzliche Allergien, das Krankheitsbild noch weiter verschlechtern könnten.
Die Ursachen für Neurodermitis sind bislang nicht geklärt, es ist jedoch ein Anstieg, der an Neurodermitis erkrankten Personen im Vergleich zur Mitte des 20. Jahrhunderts festzustellen. Daher vermutet man einen Zusammenhang mit den geänderten Lebensumständen, die sich durch verbesserte Hygiene und häufiger auftretende Allergien beschreiben lassen. Für die Betroffenen ist das größte Problem der starke Juckreiz, der in häufigen Fällen zu auffälligen Hautirritationen bis hin zu offenen Wunden führen kann. Da der Juckreiz vor allem nachts besonders stark ist, bedeutet dies eine zusätzliche psychische Belastung für den Betroffenen.
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