New York
Die Stadt New York City liegt an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist eine Weltstadt und Teil des Bundesstaates New York. Mit mehr als 8 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt in den USA. Damit sie vom gleichnamigen Bundesstaat unterschieden werden kann bezeichnet man sie auch als New York City. Die Stadt breitet sich auf 5 Stadtbezirken aus. Manhattan, Bronx, Brooklyn, State Island und Queens. Die gesamte Metropolenregion umfasst 18,8 Millionen Einwohner und ist einer der wichtigsten Handels- und Wirtschaftsplätze der Welt. Etliche internationale Organisationen und Konzerne haben ihren Sitz in New York. Der Hafen von New York ist einer der wichtigsten Umschlagplätze an der amerikanischen Ostküste. Neben ihrer wirtschaftlichen Präsenz ist New York auch kulturelles und finanzielles Zentrum. Unzählige Museen und Theater sind dort angesiedelt. Viele Restaurants von Weltruf befinden sich dort. Der Spitzname der Stadt laute Big Apple.
Die New York Bay liegt an den Mündungen von Hudson River und East River. Das Stadtzentrum liegt auf der Insel Manhattan. Dem ursprünglichen und historischen Anfangspunkt der Stadt. Das Stadtgebiet hat eine Landfläche von 785 Quadratkilometern. Die Metropolenregion hat eine Ausdehnung von 27.000 Quadratkilometern. Ungefähr eine Fläche die so groß ist wie das Bundesland Brandenburg.
New York befindet sich im Bereich der gemäßigten Klimazone und das Wetter wird überwiegend von den kontinentalen Landesmassen im Westen beeinflusst. Tropische warme Sommer und kalte Winter sind typisch für diese Region. Temperaturen von über 30 Grad Celsius im Sommer, und im Winter unter minus 20 Grad Celsius, sind absolut typisch.
Seit dem Jahr 1610 begannen niederländische Kaufleute einen gewinnbringenden Fellhandel mit den dort lebenden Indianern aufzunehmen. 1626 kaufte der Niederländer Peter Minuit den Indianern das Land zu einem Spottpreis von 60 Gulden ab. Seine neue Siedlung nannte er Nieuw Amsterdam und sie wurde zur Hauptstadt der damaligen Kolonie Nieuw Nederland. Im Zuge des Englisch-Niederländischen Seekriegs fiel die Stadt 1664 an England. Seitdem trug sie den Namen Newe York. Im 18. Jahrhundert war New York entscheidender und aktiver Rückzugspunkt für die Bemühungen der Unabhängigkeitsbewegung. Die Britten verließen New York im Jahr 1783. Im selben Jahr zerstörte ein großes Feuer viele Teile der Stadt. Zwei Jahre später wüstete eine zweite Brandkatastrophe. In den Folgejahren bis 1790 war New York sogar zeitweise die Hauptstadt der USA.
Mit dem beginnenden 19. Jahrhundert setzte ein rasantes Bevölkerungswachstum ein. Mit der Fertigstellung des Eriekanals wurde New York schlagartig zum größten Warenumschlagplatz an der amerikanischen Ostküste. Die Stadt wuchs weiter und wurde auch baulich den Anforderungen des neuen Jahrhunderts angepasst. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Ansturm weiter zu und es kam zu Unruhen zwischen den Einwanderern. Die Stadt stürzte in ihre bisher größte Krise. Durch eine Umstellung der Verwaltung der einzelnen Stadtgebiete konnte diese Krise jedoch aufgefangen werden. Auch im 20. Jahrhundert setzte die Stadt ihren wirtschaftlichen Höhenflug fort. Beendet wurde dieser Trend durch die erste Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929. Erst mit dem Wirtschaftsaufschwung in den 1980er Jahren erholte sich die Stadt erstmals wieder richtig. Durch die restriktive Politik des ehemaligen Bürgermeisters Rudolf Giuliani wurde New York in den 1990er auch wieder zu einer sicheren Stadt. Einschneidendes Erlebnis waren die Terroranschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001. Auch dieses Ereignis konnte den erneuten Aufstieg New Yorks jedoch nicht stoppen.
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