Oligopol
Mit Oligopol wird eine wirtschaftliche Marktsituation bezeichnet, in der wenige Anbieter einer Produktgruppe, vielen Nachfragern gegenübersteht. Besteht die Menge der Nachfrage aus wenigen, aber großen Konsumenten und Kunden, wird von einem bilateralen Oligopol gesprochen. Typische oligopolistische Unternehmen findet man in der Computerindustrie, Automobilherstellung oder Flugzeugbau.
Im Gegensatz zu Monopol und Polypol, ist die Spannweite der Produktpaletten der Oligopole sehr groß. Die Handlungsmöglichkeiten des jeweiligen Oligopolisten beschränken sich hingegen viel stärker auf die Handlungen der Konkurrenz. Erhöht das Unternehmen die Preise, muss mit Verlust von Kunden zu rechnen sein. Werden Preise gesenkt, sind Reaktionen der Konkurrenz zu erwarten. Der Spielraum der Preisanpassungsstrategien ist daher sehr eng belegt. Nach Preissenkungen der Konkurrenz werden die eigenen Preise ebenfalls gesenkt. Bei Erhöhungen der Preise, bleiben dem Unternehmen die Möglichkeiten die eigenen Preise zu halten oder nicht im gleichen Maße zu erhöhen, um einen marktwirtschaftlichen Vorteil zur Konkurrenz zu gewinnen.
War dieser Eintrag hilfreich? Ja / Nein
ähnliche Einträge
» Betrieb
» Betriebswirtschaft
» Bruttoinlandsprodukt (BIP)
» Bruttosozialprodukt (BSP)
» CMA.de
» Deckungsbeitrag
» Dienstleistung
» Finanzkrise
» Gut
» Handel
» Handelsregister.de
» Handwerk
» HBW.de
» Industrie
» Lohmann Ruchti Effekt
