Ottomotor

Motor-Aufbau für Referate über Ottomotoren

Unter dem Begriff Ottomotor ist eine Art Verbrennungsmotor zu verstehen. Gemeint ist dabei das Verbrennungsprinzip, auf dem seine Antriebsart basiert.

Namensgeber des Ottomotors ist sein Erfinder, Nikolaus August Otto, der nach einer langjährigen Entwicklungszeit von über 20 Jahren den Ottomotor 1876 patentiert hat. Der Bau des Ottomotors wird sofort gestartet, daher ist 1876 sein Geburtsdatum. Offiziell bekam der Ottomotor den Namen seines Erbauers durch die DIN Nr. 1940 allerdings erst 1946.

Beim Ottomotor wird der Kraftstoff (beispielsweise Benzin oder Diesel) während des Ansaugens mit der angesaugten Luft vermischt, wodurch ein brennbares Gemisch entsteht. Anders als bei dem Dieselmotor, dessen Kraftstoff selbst zündet, kann das Gemisch aus Kraftstoff und Luft beim Ottomotor nur mit Hilfe einer extra Fremdzündung (Zündkerze) gezündet werden. Daher werden der Kraftstoff und die Luft vor dem und nicht direkt im Brennraum gemischt.

Die Funktionsweise (das Viertaktprinzip) des Ottomotors besteht aus den vier Takten: Ansaugen, Verdichten, Arbeitshub, Ausstoß. Der Bauweise nach ist wiederum zwischen dem Zweitakt-Ottomotor und dem Viertakt-Ottomotor zu unterscheiden.

Der Wirkungsgrad des Zweitaktmotors ist dem Wirkungsgrad des Viertaktmotors gegenüber viel geringer. Daher wird dieser nur dort eingesetzt, wo weniger ein hoher Wirkungsgrad, als andere Ziele zu erreichen sind, wie zum Beispiel ein minimales Gewicht. Daher wird er beim Bau von Modellflugzeugen und Leichtflugzeugen, wie auch von Rasenmähern und Motorsägen eingesetzt, deren Gewicht möglichst niedrig sein muss. Der Viertaktmotor wird dagegen da eingesetzt, wo es um einen hohen Wirkungsgrad geht, zum Beispiel in PKW und LKW. Die Ottomotoren von heute benutzen neben Benzin auch Gase auf Methanbasis (Flüssiggas, Erdgas, Biogas) als Kraftstoff.

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Dieser Eintrag wurde am 23.04.2009 um 09:52 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.