Phishing

Ein Schutz vor Phishing in Mails stellt der Phishing-Filter oder -Test dar

Phishing beschreibt den Vorgang illegal an Kundendaten, gerade Bankdaten zu erlangen, die dann für Onlinekäufe missbraucht werden. Der Begriff kommt vermutlich vom englischen Wort fishing (deutsch :Fischen) in Verbindung mit dem englischen Wort für Passwort (engl. Password) und meint damit im übertragenen Sinne das Angeln von Passwörtern. Dies kann dadurch geschehen, dass Internetseiten oder Websites täuschend echt nachgebildet werden und die User in der Folge dort ihre Passwörter eingeben und der Websitebetreiber diese dann nur noch ablesen muss. Diese Seiten werden meist per Email mit einem Direktlink versandt, wobei die Emails ein sehr seriöses und professionelles an ein Bankinstitut angelehntes Design haben.

Zum Teil werden auch in einer Email oder am Telefon vertrauliche Daten abgefragt. Die Bankinstitute weisen jedoch ausdrücklich daraufhin, dass sie Passwörter oder ähnliches nie am Telefon oder in einer Email abfragen. Häufig werden neben Passwortdaten auch die sogenannten Tanlisten abgefragt, die einem in Verbindung mit der Kontonummer und dem Passwort Überweisungen erlauben. Gerade Hacker, die es auf Kreditkartendaten abgesehen haben, sind besonders gefährlich, da die Kreditkartendaten im Internet einen einfachen Kauf von Produkten und Dienstleistungen ermöglichen. Zum Teil gibt es mittlerweile eine Funktion von Browsern, die auf einen „vermuteten Web-Betrug“ hinweist, diese kann allerdings nur bedingt Schutz bieten, es ist trotzdem ratsam kompliziertere Passwörter zu benutzen und im Zweifelsfall seine Daten lieber nicht herauszugeben, wenn man die Vermutung hegt, das ein Phishing Fall vorliegen könnte.

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Dieser Eintrag wurde am 18.08.2009 um 15:31 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.