Prachtfinken

Gouldamadine und Zebrafinken sind die bekanntesten Prachtfinken

Der Prachtfink gehört zur Ordnung der Sperlingsvögel. Eine sehr artenreiche Familie, die bis zu 35 Gattungen verzeichnet. Ein ausgewachsener Prachtfink hat eine Körperlänge zwischen 8 und 17 Zentimetern. Zumeist haben Prachtfinken einen keilförmigen Schwanz und spitze Schnäbel. Ich welcher Weise sich Prachtfinken ernähren ist anhand ihrer Schnäbel zu erkennen. Diejenigen Arten, die von Insekten leben haben dünne und längere Schnäbel. Nahezu alle Prachtfinken haben ein äußerst geringes Körpergewicht. Infolge dessen ist es ihnen möglich auf Grashalmen zu sitzen.

Männchen und Weibchen lassen sich auf den ersten Blick schwer unterscheiden. Mitunter haben Weibchen ein etwas matteres Gefieder. Männchen sind überwiegend anhand ihres Gesangs zu identifizieren. Der bevorzugte Lebensraum befindet sich in den warmen Gebieten unserer Erde. Afrika, Australien und Asien sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Circa 78 Arten leben in Afrika südlich der Sahara. Die einzigen frei lebenden Prachtfinken in Europa findet man in der Toskana. Seit den1980er Jahren kann man dort Tigerfinken beobachten.

Hauptsächlich ernähren sich Prachtfinken von Insekten und Pflanzensamen. Im Rahmen der Fortpflanzung nisten sie meist in dornigen Büschen. Teilweise auch im hohen Gras oder in hohen Bäumen. Die Nester sind kugelförmig oder langgestreckt und haben am Anfang eine kurze Röhre. Wenn das Nest fertig ist legt das Weibchen jeden Tag ein Ei. Dies so lange bis alle vier bis sechs Eier gelegt sind. Die Eier sind weiß und werden von beiden Partnern ausgebrütet. In der Nacht jedoch nur vom Weibchen. Nach ungefähr 11 bis 16 Tagen schlüpfen die Jungen und werden von beiden Eltern versorgt. Nach circa 3 Wochen verlassen sie das Nest, werden aber noch einige Tage von ihren Eltern gefüttert.

Vor allen Dingen in China und Japan sind Prachtfinken seit Jahrhunderten als Ziervögel verbreitet. Zu den besonders beliebten Arten gehören der Zebrafink und das Goldbrüstchen. Bestimmte, in Schwärmen auftretende Arten, gelten in ihren Heimatgebieten als Schädlinge. Sie beeinträchtigen die Landwirtschaft.

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Dieser Eintrag wurde am 13.08.2009 um 11:44 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.