Reineke Fuchs

Die Geschichten von Reineke Fuchs, altdeutsch Reynke de vos, ist eine Geschichte die zur moralischen Belehrung der Menschen dienen sollte und seit dem 15. Jahrhundert in Mode war. Hierbei wurden den Tieren menschliche Eigenschaften zugeschrieben.

Reineke Fuchs steht für den Bösewicht, der sich aus allen brenzligen Situationen mit List und Lügengeschichten rettet, um seinen Gegenspielern ein Schnippchen zu schlagen, er wohnt in seiner Burg Malepartus. In anderen Geschichten muss sich Reineke Fuchs auch hereinlegen lassen und hat zum Schluß das Nachsehen. Die Tierwesen, neben Reineke Fuchs beispielsweise Meister Grimm, der Wolf oder Meister Lampe, der Hase, agierten miteinder innerhalb ihres vorgegebenen Charakterschemas.

Die bekannteste Geschichte handelt von einem Gerichtsverfahren gegen Reineke Fuchs, über den sich alle Tiere beklagten. Er wird zum Tode verurteilt, doch es gelingt ihm gleich zweimal sich aus der Situation herauszuwinden, so dass er am Ende sogar noch einen Posten am Königshof erhält. Dieser Epos wurde von Johann Wolfgang von Goethe aufgeriffen und neu erzählt und ist die bekannteste Version von Reineke Fuchs.

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Dieser Eintrag wurde am 25.07.2008 um 11:20 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.