Rippenbruch

Symptome und Heilungsdauer bei guter Behandlung

Ein Rippenbruch bleibt oft von dem Betroffenen unbemerkt, da er nicht zwangsläufig zu großen Auffälligkeiten oder Schmerzen führen muss. Äußerlich ist ein Rippenbruch nicht erkennbar. Aus diesem Grund sollte nach einem Sturz ein Arzt aufgesucht werden, insbesondere wenn Atemprobleme auftreten oder sich der Brustkorb beim Ausatmen anhebt.

Das typische Symptom sind lokale Schmerzen, die bei der Atmung verstärkt werden. Insbesonders das Husten oder tiefes Einatmen können Schmerzen über dem Bruchbereich verstärken. Durch die schmerzbedingten Atemhemmungen oder Schonatmungen kann es vor allem bei älteren Menschen zu problematischen Sauerstoffversorgungen kommen. Liegt ein Bruch in der vorderen Brustkorbwand vor, wirkt sich dieser schwächer auf die Atmung aus, da die Rippe stabilisiert wird durch die Rückenmuskulatur, im Gegensatz zur rückseitigen Fraktur.

Leiden Menschen schon länger an Osteoporose ist die Gefahr eines Rippenbruchs um ein Vielfaches höher, da die Knochen nicht mehr stabil genug sind und so bereits, ein Kleiner Reizhusten einen Bruch verursachen kann.
Beim Rippenbruch besteht das größte Risiko in der Verletzung des Herzens, der Lunge oder der Hauptschlagader. Dabei kommt es zu massiven Blutungen in der Lunge oder dem kollabieren der Lunge.

Meist ist der Rippenbruch einer oder weniger Rippen harmlos und verheilt komplikationslos innerhalb von wenigen Wochen selbst. Das wichtigste ist die Schonung und gegebenenfalls eine Schmerztherapie sowie die Gabe schmerzlindernder Medikamente. Bei einem Pneumothorax oder einer Rippen-Serien-Fraktur, die zu Problemen mit der Atmung führt, ist eine besondere Behandlung notwendig. Dabei kann in einigen Fällen eine Drainage des Brustkorbs oder auch eine künstliche Beatmung notwendig werden.

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Dieser Eintrag wurde am 24.06.2010 um 14:47 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.