Rom

Rom ist die Hauptstadt Italiens und hat circa 2.7 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt in der Region Latium und am Fluss Tiber. Die italienische Hauptstadt liegt sehr zentral in Italien und befindet sich immer ungefähr 37 Meter über dem Meeresspiegel. Die Abruzzen begrenzen die Stadt im Osten, im Süden die Albaner Berge. Die Umgebung rundum Rom wird als Campagna Romana bezeichnet. Rom selber ist in 4 Stadtbezirke gegliedert und hat darüber hinaus 155 verschiedene Stadtbereiche. Mediterranes Klima prägt das Klima der Stadt. Eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 16 Grad Celsius und eine Niederschlagsmenge von 880 Millimetern sind charakteristisch für Rom.

Die weltweite Bekanntheit verdankt Rom vor allem seiner dominanten Rolle in der Antike. Die damalige Hauptstadt des römischen Weltreiches wird auch als „Ewige Stadt“ bezeichnet. Innerhalb Roms gibt es den unabhängigen Staat der Vatikanstadt. Er stellt eine Enklave dar und ist der Sitz des Papstes, dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Die Vatikanstadt, der Petersdom und die Altstadt von Rom gehören zum Weltkulturerbe der UNSESCO.

Rom wurde der Überlieferung nach am 21. April 753 vor Christus gegründet. Die Zusammenfassung der sieben Hügel in der Gegend um Rom, wird als erster Zusammenschluss zu einem römischen Gemeinwesen gewertet und stellt damit die Gründung dar. Am Anfang seiner Geschichte war Rom ein Königreich. Um ungefähr 500 vor Christus wurde Rom dann zur Republik. Obwohl sich Rom immer wieder gegen Angriffe wehren musste, konnte es beständig wachsen. Insbesondere die Punischen Kriege gegen Karthago trugen zum Wachsen bei. Rom wurde schon im 1. Jahrhundert vor Christus zur Millionenstadt und gleichzeitig auch zum Kaiserreich. Ein ausgebautes Straßennetz und ein funktionierendes Frisch- und Abwassernetz förderten den Bevölkerungszuwachs. Im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus erreichte Rom seine größte Bevölkerungszahl, verlor aber mehr und mehr an politischer Bedeutung. Nach Plünderungen durch die Westgoten und die Vandalen sah das römische Reich seinem Untergang entgegen. Der formelle Untergang des Weströmischen Reiches war das Jahr 476. Die Stadt Rom bestand aber weiter und erlangte im 9. Jahrhundert mehr und mehr an Bedeutung zurück. Im Zuge dieser Entwicklungen wurde auch der Begriff „Ewige Stadt“ geprägt.

Seit dem Untergang des Kirchenstaates im Jahre 1871 ist Rom die Hauptstadt Italiens. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Italien auch kein Königreich mehr, sondern wurde zur Republik.

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Dieser Eintrag wurde am 28.01.2009 um 18:22 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.