Schallwellen
Als Schallwellen werden periodische Druck- und Dichteänderungen innerhalb eines Mediums bezeichnet, die sich als mechanische Schwingungen oder Wellen ausbreiten, insbesondere jene vom menschlichen Ohr wahrnehmbaren Frequenzen.
Schallwellen werden von einer Schallquelle ausgesandt. Sie breiten sich in Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern als Längs- oder Longitudinalwellen aus, lediglich in Festkörpern sind auch Querschwingungen oder Transversalwellen möglich.
Das menschliche Ohr nimmt reine Schwingungen als Ton wahr, periodische als Klang, unregelmäßig überlagerte Schwingungen als Geräusch.
Schallwellen breiten sich mit Schallgeschwindigkeit aus, die für Luft bei 15 Grad Celsius in Bodennähe rund 340 Meter pro Sekunde beträgt, für Wasser jedoch mehr als 1.400 Meter pro Sekunde. Schallwellen können gebrochen oder reflektiert werden, Interferenz und Beugung sind nachweisbar.
Unterhalb des menschlichen Hörbereiches, der bei 16 Hz endet, wird von Infraschall gesprochen, bei Frequenzen oberhalb von 20 kHz lautet die Bezeichnung Ultraschall. Ultraschall wird in der Industrie als Hilfsmittel für ein zerstörungsfreies Verfahren der Werkstoffprüfung eingesetzt.
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