Schnarchen

Ursachen und Hilfe bei Schnarchproblemen von Kindern und Erwachsenen

Schnarchen bezeichnet ein knatterndes Geräusch der oberen Atemwege bei schlafenden Menschen. Die Rhonchopathie, wie das Schnarchen in der Fachsprache genannt wird, betrifft aus noch bisher nicht geklärten Gründen mehr Männer als Frauen. Mit zunehmendem Alter schnarchen immer mehr Menschen. Studien zufolge sind im höheren Alter jeder zweite Mann und jede vierte Frau davon betroffenen. Gerade für den Partner sind die bis zu 90 Dezibel lauten Geräusche meist mit Einschlafproblemen oder dem Aufwachen während der Leichtschlafphasen verbunden. Doch auch für den Betroffenen selbst kann das Schnarchen zu einem Problem werden, wenn er selbst davon aufwacht oder bei Atemaussetzern der Körper schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Außerdem werden auch die Tiefschlafphasen den Schnarchers negativ beeinflusst, sodass es zu keiner Erholung kommt.
Grundsätzlich ist Schnarchen jedoch nicht gefährlich, gerade leises, gleichmäßiges Schnarchen gefährdet die Gesundheit kaum.

Als Ursachen gelten blockierte Atemwege, Allergien, Übergewicht, genetische Veranlagung aber auch Alkoholkonsum kann das Schnarchen fördern. Es gibt jedoch meistens nicht nur eine Ursache, sondern meistens liegt eine multifaktorielle Kombination mehrerer Ursachen vor.
Abhilfe schaffen können eine Hochlagerung des Kopfes, Erkennung und Bekämpfung der Allergie, Gewichtsreduktion, feste Schlafzeiten und in einigen Fällen auch mehr oder weniger schwere Operationen.

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Dieser Eintrag wurde am 12.08.2009 um 11:01 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.