Schwangerschaftsdiabetes
Eine Schwangerschaftsdiabetes kann dann eintreten, wenn bei der Mutter ein erhöhter Blutzuckerspiegel festgestellt wird. In den Industrienationen sind die Blutzuckerwerte von circa fünf Prozent der Frauen so hoch, dass eine Schwangerschaftsdiabetes attestiert werden kann. Erste Anzeichen sind ab dem siebten Schwangerschaftsmonat zu erkennen. In der Regel verschwindet die Schwangerschaftsdiabetes sofort nach der Geburt. Sollte diese Krankheit während der Schwangerschaft unerkannt bleiben, besteht ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind.
Risikomerkmale sind: Übergewicht, wenn bereits eine Diabeteserkrankung in der engeren Familie vorhanden ist, wiederholte Fehlgeburten, wenn bei einer zurückliegenden Geburt ein Kind mit mehr als 4000 Gramm geboren wurde oder wenn das eigene Geburtsgewicht höher als 4000 Gramm war. Bestimmte Grenzwerte und Risikofaktoren liegen dann vor, wenn die Frau älter als 30 Jahre ist, bei einem Nachweis von Glukose im Harn und wenn die Fruchtwassermenge vermehrt ist.
Mit Hilfe eines Testes lässt sich eine solide Diagnose stellen. Der Zuckerbelastungstest oder Glukosetoleranztest wird zur Feststellung einer Schwangerschaftsdiabetes verwendet. Wird eine Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, kann den Ursachen mit einer Ernährungsumstellung und ausreichender Bewegung entgegengewirkt werden. Auf diesem Wege lässt sich eine Makrosomie des Kindes in den meisten Fällen umgehen.
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