Schweiz
Das Alpenland Schweiz ist ein Staat ohne Zugang zum Meer in Mitteleuropa. Circa 8 Millionen Einwohner verteilen sich auf einer Fläche von 41.000 Quadratkilometern. Die Schweiz grenzt an Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland und Lichtenstein. Zu den vier zugelassenen Landessprachen gehören: Rätoromanisch, Deutsch, Italienisch und Französisch.
Mit einem Bruttoinlandsprodukt von circa 38.000 Euro pro Einwohner zählt die Schweiz zu den wirtschaftlich stärksten Ländern der Welt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist im Dienstleistungssektor beschäftigt.
Geographisch liegt die Schweiz zwischen dem Alpensüdrand und dem Alpenrhein. Der Bodensee und der Genfersee begrenzen sie ebenfalls. Die Schweiz ist in fünf Teile gegliedert die große klimatische Differenzen aufweisen. Die Alpen und die Alpensüdseite, die Voralpen, das Mittelland und der Jura stellen diese Teile dar. Die Schweiz ist also ein Land das insbesondere durch seine Berge charakterisiert wird. Viele kleinere Flüsse und Seen sind eine weiteres Merkmal der Schweiz.
Das Klima in der Schweiz teil sich ein zwei unterschiedliche Zonen. Südlich der Alpen findet man eher mediterranes Klima, nördlich der Alpen überwiegend gemäßigtes mitteleuropäisches Klima. Auf Grund der verschiedenen Höhenlagen kann das Klima aber auch dort sehr unterschiedlich sein. Dementsprechend sind auch die Temperaturen sehr von der entsprechenden Höhenlage abhängig.
Die Geschichte der Schweiz war immer schon von ihrer geographischen Lage beeinflusst. In vielen Epochen kämpften benachbarte Völker und Staaten um das Land. Vor allem die Römer, die Habsburger, Frankreich unter Napoleon sowie Österreich-Ungarn spielten dabei eine wichtige Rolle. Der Schweizer Staat entwickelte sich dabei im Laufe der Jahrhunderte aus einem losen Zusammenschluss der ursprünglichen Kantone. Dies waren: Schwyz, Unterwalden und Uri. Die heutige Schweiz besteht aus 26 Kantonen. Immer wieder drohte der lose Staatenbund auseinander zu fallen. Die Interessenunterschiede der Mitglieder schienen zu groß zu sein. Erst im Zuge der Schaffung einer bundesstaatlichen Verfassung im Jahre 1848 kam es zu einer dauerhaften und gefestigten Zusammenarbeit der Kantone.
Die Politik des Schweizer Staates wird deshalb auch in Folge seines Selbstverständnisses als Willensnation verständlicher. Eine nationale Identität begründet sich vielmehr auf gemeinsamer Geschichte und freiheitlicher Tradition, denn auf gemeinsamer Sprache und Kultur. Das besondere föderalistische System, starke politische Volksrechte und eine teilweise direkte Demokratie sind Kennzeichen des politischen System
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