Steinzeit
In der Geschichte der Menschheit war die Steinzeit die längste und älteste Epoche überhaupt. Sie begann ca 2,5 Millionen Jahren vor Chr. mit der Herstellung erster Steinwerkzeuge und endete 2000 vor Chr. mit dem ersten Metallgebrauch.
Im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts wurde ein Dreiperiodensystem zur Unterteilung der Vorzeit entwickelt. Die Vorgeschichte wurde anhand der Grabungsergebnisse und Funde in drei Entwicklungsstufen eingeteilt, die als Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit genannt werden.
Die Steinzeit teilt man in drei Stufen ein: Paläolithikum, Mesolithikum und Neolithikum. Paläolithikum wird wiederum in Altpaläolithikum, Mittelpaläolithikum und Jungpaläolithikum aufgeteilt.
Verschiedene Technokomplexe und Kulturen werden anhand der identifizierten Veränderungen an den Fundstücken der Steinzeitepoche angeordnet. Unterschiedliche Kulturen und ihre Laufzeiten überlappen sich dabei oft in verschiedenen Regionen.
Verschiedene Kulturen von Hominiden konnten den längsten und ältesten
Steinzeitabschnitten zugeordnet werden. Die modernen Steinzeitmenschen Homo sapiens wurden dem Jungpaläolithikum zugewiesen. Die Entwicklung von Homo sapiens hatte in Afrika vor 200.000 Jahren angefangen, beendete vor 60.000 Jahren in Australien und Asien, und hat vor 40.000 Jahren Europa erreicht. Eine während der Steinzeit ausgebrochene Eiszeit hat von 1,6 Mio. bis 8.000 vor Chr. angedauert. Die darauf basierenden Klimaveränderungen beeinflussten die frühere Entwicklung der Menschheit.
War dieser Eintrag hilfreich? Ja / Nein
