Strom (Elektrizität)
Mit dem elektrischen Strom wird die Bewegung von geladenen Trägern wie Ionen oder Elektronen in einem Vakuum oder Stoff bezeichnet. Ladungsträger im Ruhezustand werden unter dem Einfluss verschiedener Kräfte wie Lorentz- oder Coulombkräfte in Bewegung versetzt. Ladungsträger im Bewegungszustand können sich auch in einer feldfreien Umgebung weiterbewegen, wie beispielsweise in einer Elektronenröhre. Der elektrische Strom wird umgangssprachlich als "Strom" bezeichnet, wobei es sich um die Bemessung oder Übertragung der elektrischen Energie handelt. I ist das Formelzeichen für die Stromstärke, die in Ampere gemessen wird.
Der Strom gilt als ein Energietransportverfahren. Mit der elektrischen Energie werden heute die Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Rechnertechnik und die Elektronik betrieben. Autos mit einem Elektromotor gelten mittlerweile als umweltfreundlich im Gegensatz zu benzinbetriebenen Fahrzeugen. Mit Strom werden ebenfalls medizinische Apparaturen wie Röntgengeräte oder Kernspintomographen betrieben.
Erzeugt wird die elektrische Energie in Kraftwerken und verteilt sich über das Stromnetz. Zum Umweltschutz wird jedoch dezentrale Energiewandlung gefördert. Einrichtungen wie Krankenhäuser lassen sich mit Notstromaggregaten ausstatten, um bei einem Stromausfall weiter über die elektrische Energie zu verfügen.
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