Tagesgeldkonto

Keine Kündigungsfristen und damit jederzeit verfügbar, das Tagesgeldkonto

Ein verzinstes Konto, über dessen Inhalt der Kontoinhaber jeden Tag frei verfügen kann, bezeichnet man als Tagesgeldkonto. Es gibt keine Kündigungsfristen. Die Vorteile dieses Kontotyps sind demzufolge vor allem in der täglichen Verfügbarkeit, der Verzinsung und dem Nichtvorhandensein von Kündigungsfristen zu sehen. Zumindest theoretisch nachteilig könnte sich eine tägliche Änderung des Zinssatzes auswirken. Da ein Tagesgeldkonto nicht über die Möglichkeit verfügt Lastschriften und Überweisungen vorzunehmen, ist es als Bankkonto mit regulär anfallenden Transaktionen ungeeignet.

Auch die Verzinsung des Tagesgeldkontos bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr. Lediglich bei der Auszahlung der Zinsen gibt es Unterschiede. Eine Auszahlung erfolgt einmal im Jahr. Außerdem besteht die Möglichkeit, anteilig auszuzahlen. Wird eine vierteljährliche oder monatliche Auszahlung vorgezogen, werden die Zinsen weiterhin mitverzinst.

Auch wenn Banken theoretisch die Chance haben, die Zinsen für ein Tagesgeldkonto täglich zu ändern, geschieht dies jedoch in der Praxis nicht. Im Sinne einer besseren Kundenbindung sind die Geldinstitute darauf bedacht, die Konditionen für einen langen Zeitraum konstant zu halten. Da es keine Kündigungsfristen gibt würden die Kunden andernfalls die Bank wechseln.

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Dieser Eintrag wurde am 26.11.2010 um 11:27 Uhr zuletzt geändert und steht unter der GNU-Lizenz.